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Innovationsfonds Versorgungsforschung

Die Bundesregierung fördert im Zusammenhang mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind.

Die Bundesregierung hat zu diesem Zweck einen Innovationsfonds aufgelegt. Die zur Verfügung stehende Fördersumme beträgt in den Jahren 2016 bis 2019 jeweils 300 Mio. € jährlich. Hierbei sind 225 Mio. €  für die Förderung neuer Versorgungsformen und 75 Mio. € für die Versorgungsforschung vorgesehen. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz stehen für die Jahre 2020 bis 2024 eine jährliche Fördersumme von 200 Millionen € zur Verfügung. Hiervon entfallen pro Jahr 160 Millionen € auf die Förderung neuer Versorgungsformen. 40 Millionen € sind jährlich für die Förderung von Projekten der Versorgungsforschung vorgesehen. Mindestens 5 Millionen € der für die Versorgungsforschung zur Verfügung stehenden Mittel sollen für die Entwicklung oder Weiterentwicklung ausgewählter medizinischer Leitlinien aufgewendet werden. Die Mittel für den Fonds werden von den gesetzlichen Krankenkassen und aus dem Gesundheitsfonds getragen.

Der beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eingerichtete Innovationsausschuss legt in Förderbekanntmachungen die Schwerpunkte und Kriterien für die Förderung fest, führt Interessenbekundungsverfahren durch und entscheidet über die eingegangenen Anträge auf Förderung. Rechtsgrundlage für die Arbeit des beim G-BA eingerichteten Innovationsausschusses sind die §§ 92a und 92b Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V).

 

Nach dem aktuellen Stand sind an folgenden Projekten Einrichtungen des Universitätsklinikums Freiburg bzw. der Universität Freiburg beteiligt:

 

     Neue Versorgungsformen: